Indoor Whirlpool – Isolation, Dämmung, Raumtemperatur, Technik

Feuchtigkeit beim Indoor Whirlpool kann den Spaß verderben

Bei einem Outdoor Whirlpool wird, anders als beim Indoor Whirlpool, durch die Verdunstung das Wasser an die Luft abgegeben. Der Indoor Whirlpool hingegen absorbiert die Feuchtigkeit, weshalb Sie gemeinsam mit uns die Umgebung des Wellnessraumes detailliert durchsprechen müssen. Das Risiko einen Schimmelbefall zu erleiden ist bei entsprechend warmem und feuchtem Klima sehr hoch. Deshalb empfehlen wir in Zusammenarbeit und Planung einen entsprechenden prophylaktischen Schutz zu bedenken. Des Weiteren ist die Technik des Indoor Whirlpools ein weiterer wichtiger Faktor, da nicht jeder Hersteller die entsprechende Technik bietet, die Langhaltbarkeit garantiert.

Die klassische Fehlannahme

Bevor Sie einen Whirlpool Kauf tätigen, sollten Sie über bestimmte Informationen informiert sein. Viele sind fest überzeugt von der Annahme, dass nach dem Whirlen in der Badewanne der Raum nur gelüftet und anschließend die Heizung hochgestellt werden muss. Dadurch, dass die hohe Temperatur mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als üblich, setzt sich das Kondensat an die Decke, Wände und Fenster ab. Beim Lüften des Raumes gibt es einen gewissen Taupunkt, wie wenn man z.B. ein Objekt aus dem Kühlschrank nimmt und sich auf diesem Feuchtigkeit bildet.
Warten Sie bis das Objekt die gleiche Temperatur wie der Raum hat, so würde sich Kondenswasser bilden. Das Gleiche geschieht auch beim Indoor Whirlpool in seiner Wellness-Oase. Folglich ist es wünschenswert, dass der Raum keine kühlen Stellen bekommt, wie z.B. beim Lüften des Raumes.

Was ist gewünscht bei einem Wellnessraum mit Indoor Jacuzzi®

Dadurch, dass die Raumtemperatur relativ hoch ist, sollten die Decken und Wände die gleiche Temperatur haben, wie der Raum selbst. Es kann auch erst kein Schimmel entstehen, wenn es keine kühlen Flächen im Raum gibt. Hierbei bietet sich der Keller optimal an, da so eine Temperatur von 29 Grad erzielt werden kann.

Dementsprechend muss der Raum mit Wärmedämmplatten isoliert werden, sodass die Feuchtigkeit nicht in das Isolationsmaterial eindringen kann. Im Nachhinein ist eine Isolation jedoch bauchtechnisch eine Herausforderung, der Raum nur an der Wandinnenseite isoliert werden kann. Problematisch erscheint hierbei die Kondensation, die in das Dämmmaterial einziehen kann, sodass die Wand feucht wird. Und feuchte Wände in der Wellness-Oase kann kaum einer gebrauchen.

Wie einfach und kostengünstig umsetzen?

Mit einer Alu-Dampfsperre kann im Keller – wie im Beispiel hier – nachträglich gedämmt, sodass die Diffusion von Wasser an und in das Mauerwerk verhindert wird. Die Temperatur bleibt dadurch so hoch, dass das Kondenswasser nicht entstehen kann. Hierbei ist es wichtig, dass die Sperre aus Aluminium ist, da andere Folien minderwertiger Qualität sind. Bei diesem Vorgehen sollten Sie nicht sparen, auch nicht durch Trennwände oder dergleichen. Letztlich haben Sie auch mehr Arbeit vor sich, sollte der Wellnessraum sehr groß sein, oder Sie suchen sich einen anderen, kleineren Raum für Ihren Indoor Whirlpool.

Sicher im Sattel mit dem Indoor Whirlpool

Haben Sie eine übliche Außendämmerung, sollten Sie für die Wärmedämmerung im Inneren 5 cm verwenden. Wenn Sie jedoch bereits feuchte Wände haben, sind dickere Dämmwände zu versehen. Dies gilt natürlich auch für die Decke.

Nichts vergessen, auch nicht die Fenster

Neben den Wänden und der Decke, sollten Sie auch Fenster und Rahmen ebenso gedämmt. Sollten Sie einen Metallrahmen oder andere kühlere Materialien haben, kann man diese auch an kälteren Tagen temperieren, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden. Somit sind Sie bestens vorberietet. Sollte dies nicht möglich sein, so können Sie auch einen Raumfeuchter oder Luftentfeuchter auf 50-60 Prozent stellen, was ideal für einen Wellnessbereich bei circa 28-31 Grad ist.